Russland: Keine Waffenlieferung mehr an Syrien

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Gestern ließ Russland verlauten, dass sie die Waffenlieferungen an Syrien gestoppt hätten. Solange sich die Lage in dem Land nicht beruhigt, würden weder Waffen, noch Kampfflugzeuge an Syrien geliefert werden. Man würde ebenfalls auf die Auslieferung der 36 Trainingsflugzeuge vom Typ Jak-130 verzichten. Zuvor behauptete Clinton, dass das syrische Militär die importierten Waffen gegen die eigene Bevölkerung nutzen würde, wobei Russland stets die Meinung vertrat, die Waffen würden nur zum Schutz vor eventuellen ausländischen Angriffen dienen.

Quelle: Reuters

Russland und China antworten auf Clinton

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Auf ihre Aussage, Russland und China würden für die Unterstützung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad schon bald einen hohen Preis zahlen müssen, bekam Clinton von beiden Ländern auch prompt eine Antwort. Der russische Vize-Außenminister Gennady Gatilov bezeichnete Clintons Aussage als ,,unpassend“ und behauptete, diese Aussage würde der Dekleration der Genfer Syrienkonferenz widersprechen. Liu Weimin, der chinesische Außenamtssprecher, sagte, die Aussage von Clinton sei inakzeptabel, denn China würde mit großen Bemühungen daran arbeiten, Frieden in Syrien zu stiften und die gerechte und konstruktive Haltung von China würde auch eine breite Zustimmung bei den Massen finden.

Quelle: Milliyet