Davutoglu spricht über die Situation in Syrien

Foto von Bahrain Ministry of Foreign Affairs (flickr.com)

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu war gestern zu Gast bei dem französischen Nachrichtensender France24, wo er seine Sichtweise zu der Situation in Syrien klarstellte.

Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Davutoglu bezeichnete das Massaker, welches der syrische Präsident Baschar al-Assad anrichte, als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Türkei versuche alles in ihrer Macht stehende, um dem Blutfließen in Syrien ein Ende zu setzen, bisher seien sie jedoch leider kläglich gescheitert.

Wir mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten von Syrien ein

Außenminister Davutoglu betonte, dass die Türkei sich nicht in die inneren Angelegenheiten von Staaten einmische, jedoch bereite ihnen die Zwischenfälle an der türkisch-syrischen Grenze und die 30.000 syrischen Flüchtlinge in der Türkei Anlass zur Sorge.

Wir werden die passende Antwort geben

Laut Davutoglu sei die Krise in Syrien eine Gefährdung des Friedens und der Stabilität in dieser Region. Sollte die Türkei jedoh das Gefühl haben, dass eine militärische Bedrohung von Syrien ausgehe, werde sie nicht lange warten, um die passende Antwort zu geben.

Zum Schluss sagte Davutoglu, dass die Zukunft von Assad in der Hand der syrischen Bevölkerung läge und das ein militärischer Einsatz nur durch einen Beschluss durch die Vereinten Nationen möglich sei.

Quelle: Cumhuriyet